Genogrammarbeit

Ressourcenorientierte Genogrammarbeit

Die Genogrammarbeit ist eine bewährte Methode aus der Familientherapie, mit der man in der Beratung bzw. im Coaching einen schnellen und intensiven Blick in die Vergangenheit erhält.
Zunächst werden in der Genogrammarbeit verdrängte Prägungen und Muster aufgedeckt, die auch emotional belastend sein können. Dies geschieht in stets achtsamer Art und Weise. Diese Erkenntnis bringt tiefes Verständnis über die Herkunft eigener Grundüberzeugungen und Werte, die dem Verhalten zugrunde liegen und erleichtern den Klienten den Blick auf die Lösungsfindung.
Tendenzen zur Selbstverurteilung können mit Hilfe von HBHS verarbeitet und somit aufgelöst werden. Anschließend werden die Ressourcen zur Verhaltensänderung gestärkt.

„Ein Genogramm ist eine Art Stammbaum, dargestellt in Form von Kreisen, welche für Frauen und Vierecke, die für Männer stehen, verbunden durch vertikale und horizontale Beziehungs-Linien. Nach oben zweigen die Eltern (bzw. darüber die Großeltern) und nach unten die Kinder (bzw. darunter die Enkel) ab. Es werden nicht nur direkte Vorfahren, sondern auch Geschwister oder andere Bezugspersonen eingetragen, genauso wie „verschwundene“ Angehörige, zum Beispiel Ex-Partner oder frühzeitig Verstorbene, für die weitere Symbole zur Verfügung stehen. Ergänzend zu den Personen werden die Art der Beziehungen, Lebenseckdaten (wie zum Beispiel „Flucht aus Ostpreußen“) sowie weitere relevante Informationen eingetragen.“
(Quelle: personalityexperts.de)

Ressourcenorientierung

Bei einem weiteren Beratungstermin werden zusammen mit dem Klienten die Stärken und Ressourcen einzelner Familienmitglieder bzw. des Familiensystems herausgestellt. Die Visualisierung dieser Kernkompetenzen wirkt auf die Klienten stark beeindruckend und motivierend. Seine Selbsteinschätzung verändert sich umgehend positiv und ein Motivationsschub kommt in Gang.
So kann er sich von ungünstigen Mustern abwenden und zielführende Verhaltensweisen weiterentwickeln.